23. Juni 2010

Gestreamte Games bald Realität?


Wurde schon vorn einiger Zeit angekündigt und war theoretisch schon verkaufsbereit, also nichts neues, Problem war eigendlich nur die Datenübertragung, da normalerweise relativ hohe Latenzzeiten entstehen, wenn die Eingabe des Nutzers zu deren Server übertragen werden und anschließend die verarbeiteten Bilddaten zum Benutzer zurück kommen.
Und nehmen wir mal an das sind 50ms in jede Richtung, dann hat man ca. 1Sek Verzögerung, das macht sicher nicht so viel Spaß, wenn man die Maus bewegt und erstmal nichts passiert.
Dann muss der HD-Stream auch gut komprimiert sein, aber trotzdem richtig gut aussehen, vor allem bei höheren Auslösungen, aber damit haben sie sich damals schon beschäftigt.

Naja, ich bin relativ skeptisch..

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Das US-amerikanische Unternehmen OnLive möchte den Games-Markt revolutionieren. Verbraucher sollen zukünftig aktuelle Games auf ihren PC gestreamt bekommen, ohne selbst einen teuren Gaming-PC zu besitzen. Die Rechenlast wird von Servern gestemmt.

Die Zukunft der Gaming-Industrie oder lediglich ein weiterer Schritt in der Nutzungsbeschränkung? Es ist schwierig, in der Beta-Phase eine klare Aussage zu treffen. Doch eines ist sicher: OnLive hat das Potential, den Games-Markt zu revolutionieren. In vielerlei Hinsicht. Das Unternehmen hat direkt im Anschluss an die Electronic Entertainment Expo (E3) seinen neuen Games-Streamingdienst gestartet. Noch ist dieser nicht überall erhältlich. OnLive soll erst ab 2011 in Europa erhältlich sein.
Die Funktionsweise

In der Regel wird ein durchweg leistungsfähiger PC benötigt, um aktuelle PC-Spiele flüssig zu zocken. Wer seinen Gamer-PC kontinuierlich auf dem aktuellen Stand der Dinge halten will, kratzt schnell an der vierstelligen Euro-Marke. OnLive möchte mit seiner Entwicklung gegenlenken. Die Hardware des Endnutzers wird bis zu einem gewissen Punkt egal sein.

Die gesamte Rechenleistung, die für das Spiel und die grafische Darstellung notwendig ist, wird von Dell-Servern gestemmt. Einzig eine schnelle Internetanbindung wird benötigt, um die einzelnen Games flüssig spielen zu können. Zumindest sehen so die Angaben des Herstellers aus. Auf der E3 warb das Unternehmen insbesondere damit, dass das Games-Streaming auch auf einem iPad möglich wäre.

Vorerst bleibt der Dienst aber auf PCs und Macs konzentriert. Zu den ersten Titeln, die Kunden des Providers AT&T für ein Jahr kostenlos spielen können, gehören unter anderem Assassin's Creed 2, Just Cause 2 oder Dragon Age: Origins.
Die Konkurrenz schläft nicht

Tatsächlich scheint sich in diesem Bereich ein völlig neuer Markt aufzutun. Dies beweist allein schon die Tatsache, dass sich OnLive keinesfalls allein in diesem Umfeld bewegt. Mit Gaikai sowie Playcast Media spielen zwei ernstzunehmende Konkurrenten im selben Spiel. Letztere versuchen ihre Technologie an IPTV- und Kabelnetzbetreiber zu verkaufen. Ein "Games-on-Demand" Dienst unter dem Namen des Providers wird dadurch ermöglicht.

Playcast Media will sich dabei die Set-Top-Boxen zunutze machen, die zahlreiche Anbieter von IPTV bereits heute ausliefern. Ein zukünftiges DSL-Angebot könnte also nicht mehr nur mit "Fernsehunterhaltung" werben, sondern ebenso spielerischer Unterhaltung. Gegenüber OnLive sei man hier jedoch im Vorteil, erklärte Russell Barash, Managing Director Europe bei Playcast Media.

OnLive biete zwar auch die Möglichkeit an, die Spiele auf den Fernseher zu streamen. Dafür wird jedoch ein separater Adapter benötigt. Wer das Games-Streaming-Rennen gewinnt, lässt sich jedoch nicht vorhersagen.

Letzten Endes wird entscheidend sein, welcher Dienstleister zuerst auf den Markt drängt, wer das bessere Angebot bietet und das Wichtigste: Wer die bessere und breitere Spieleauswahl zur Verfügung stellt.
Bedeutung für den Endnutzer

Für den Konsumenten wird diese neue Technologie auch einige Veränderungen mit sich bringen. Nicht alle davon könnten positiv angesehen werden. Klar ist, dass sich der Verbraucher teure Gaming-PCs zukünftig sparen könnte, vorausgesetzt die Dienste funktionieren so, wie vom Hersteller beschrieben. Langwierige Installationen und dergleichen würden ebenfalls der Vergangenheit angehören. Einschalten und Spielen, so die schlichte Formel.

Letzten Endes würden die User jedoch nicht das Spiel in physischer Form kaufen, sondern lediglich für die Nutzung bezahlen. Läuft der Vertrag mit dem Dienstleister aus, endet auch das Gaming-Vergnügen. Eine Offline-Nutzung der Spiele ist darüber hinaus ebenfalls unmöglich. Nur mit einer schnellen Breitband-Anbindung lassen sich die Dienste effektiv nutzen. Die niedrigeren Vertriebskosten von Spielen könnten die Hersteller jedoch an die Endkunden weiterreichen, sofern man dazu gewillt ist.

Eines ist aber mit Abstand bereits jetzt klar: Sollten Spiele zukünftig nur noch als Stream und nicht in physischer Form verfügbar sein, dürften illegale Kopien schwierig werden. Ubisofts neuer Kopierschutz hatte bereits bei „Assassin's Creed 2“ und „Die Siedler 7“ erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Bereits damals stand fest: Sollten größere Bestandteile des Spiels irgendwann gestreamt werden, stehen die Chancen für Cracks denkbar schlecht. An diesem Punkt könnte man schneller angelangt sein, als manche ahnen.

Quelle: onlive, pressetext
Die Zukunft der Gaming-Industrie oder lediglich ein weiterer Schritt in der Nutzungsbeschränkung? Es ist schwierig, in der Beta-Phase eine klare Aussage zu treffen. Doch eines ist sicher: OnLive hat das Potential, den Games-Markt zu revolutionieren. In vielerlei Hinsicht. Das Unternehmen hat direkt im Anschluss an die Electronic Entertainment Expo (E3) seinen neuen Games-Streamingdienst gestartet. Noch ist dieser nicht überall erhältlich. OnLive soll erst ab 2011 in Europa erhältlich sein.
Die Funktionsweise

In der Regel wird ein durchweg leistungsfähiger PC benötigt, um aktuelle PC-Spiele flüssig zu zocken. Wer seinen Gamer-PC kontinuierlich auf dem aktuellen Stand der Dinge halten will, kratzt schnell an der vierstelligen Euro-Marke. OnLive möchte mit seiner Entwicklung gegenlenken. Die Hardware des Endnutzers wird bis zu einem gewissen Punkt egal sein.

Die gesamte Rechenleistung, die für das Spiel und die grafische Darstellung notwendig ist, wird von Dell-Servern gestemmt. Einzig eine schnelle Internetanbindung wird benötigt, um die einzelnen Games flüssig spielen zu können. Zumindest sehen so die Angaben des Herstellers aus. Auf der E3 warb das Unternehmen insbesondere damit, dass das Games-Streaming auch auf einem iPad möglich wäre.

Vorerst bleibt der Dienst aber auf PCs und Macs konzentriert. Zu den ersten Titeln, die Kunden des Providers AT&T für ein Jahr kostenlos spielen können, gehören unter anderem Assassin's Creed 2, Just Cause 2 oder Dragon Age: Origins.
Die Konkurrenz schläft nicht

Tatsächlich scheint sich in diesem Bereich ein völlig neuer Markt aufzutun. Dies beweist allein schon die Tatsache, dass sich OnLive keinesfalls allein in diesem Umfeld bewegt. Mit Gaikai sowie Playcast Media spielen zwei ernstzunehmende Konkurrenten im selben Spiel. Letztere versuchen ihre Technologie an IPTV- und Kabelnetzbetreiber zu verkaufen. Ein "Games-on-Demand" Dienst unter dem Namen des Providers wird dadurch ermöglicht.

Playcast Media will sich dabei die Set-Top-Boxen zunutze machen, die zahlreiche Anbieter von IPTV bereits heute ausliefern. Ein zukünftiges DSL-Angebot könnte also nicht mehr nur mit "Fernsehunterhaltung" werben, sondern ebenso spielerischer Unterhaltung. Gegenüber OnLive sei man hier jedoch im Vorteil, erklärte Russell Barash, Managing Director Europe bei Playcast Media.

OnLive biete zwar auch die Möglichkeit an, die Spiele auf den Fernseher zu streamen. Dafür wird jedoch ein separater Adapter benötigt. Wer das Games-Streaming-Rennen gewinnt, lässt sich jedoch nicht vorhersagen.

Letzten Endes wird entscheidend sein, welcher Dienstleister zuerst auf den Markt drängt, wer das bessere Angebot bietet und das Wichtigste: Wer die bessere und breitere Spieleauswahl zur Verfügung stellt.
Bedeutung für den Endnutzer

Für den Konsumenten wird diese neue Technologie auch einige Veränderungen mit sich bringen. Nicht alle davon könnten positiv angesehen werden. Klar ist, dass sich der Verbraucher teure Gaming-PCs zukünftig sparen könnte, vorausgesetzt die Dienste funktionieren so, wie vom Hersteller beschrieben. Langwierige Installationen und dergleichen würden ebenfalls der Vergangenheit angehören. Einschalten und Spielen, so die schlichte Formel.

Letzten Endes würden die User jedoch nicht das Spiel in physischer Form kaufen, sondern lediglich für die Nutzung bezahlen. Läuft der Vertrag mit dem Dienstleister aus, endet auch das Gaming-Vergnügen. Eine Offline-Nutzung der Spiele ist darüber hinaus ebenfalls unmöglich. Nur mit einer schnellen Breitband-Anbindung lassen sich die Dienste effektiv nutzen. Die niedrigeren Vertriebskosten von Spielen könnten die Hersteller jedoch an die Endkunden weiterreichen, sofern man dazu gewillt ist.

Eines ist aber mit Abstand bereits jetzt klar: Sollten Spiele zukünftig nur noch als Stream und nicht in physischer Form verfügbar sein, dürften illegale Kopien schwierig werden. Ubisofts neuer Kopierschutz hatte bereits bei „Assassin's Creed 2“ und „Die Siedler 7“ erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Bereits damals stand fest: Sollten größere Bestandteile des Spiels irgendwann gestreamt werden, stehen die Chancen für Cracks denkbar schlecht. An diesem Punkt könnte man schneller angelangt sein, als manche ahnen.

Quelle: onlive, pressetext

 


Hiermit soll nochmal das Prinzih verdeutlicht werden:

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